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Handeln statt nur Bücher wälzen

„Gedenken und ein Stück Mesumer Geschichte erfahrbar machen, das war unser Ziel“, freut sich Mechtild Sitte-Westrick, Schulleiterin der Alexander von Humboldt Schule, über die Einweihung der Schönthal-Gedenkplatte.
Die Gedenkplatte an der Industriestraße 29 erinnert mit ihrem Text an die jüdische Familie und das Unternehmen Carl Schönthal, das 1920 gegründet wurde. Im Zuge der immer schlimmer werdenden Verfolgung der Juden in der NS-Zeit mussten die Schönthals ihr Unternehmen aufgeben und aus Deutschland fliehen.
Dass bei bei diesem Projekt die Schülerinnen und Schüler an die geschichtlichen Ereignisse vor der eigenen Haustüre interessiert waren und daran auch in Zukunft erinnern wollten, begeisterte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. Über ein Jahr haben die Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt gearbeitet. Angefangen hat alles damit, dass im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Geschichte der NS-Zeit und des Zweiten Weltkrieges auch die jüdische Geschichte näher betrachtet wurde.
Das Interesse war geweckt auch vor der eigenen Haustür genauer hinzuschauen und zu erinnern und zu Gedenken.
In ihrem Vorhaben, wurden die Schülerinnen und Schüler von lokalen Unternehmen und engagierten Bürgern unterstütz und konnten so einen Museumsgang vorbereiten und eine Gedenktafel durch Spenden initiieren.

Siehe auch Pressebericht der MV (Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 15.06.2019, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.)

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