Sekundarschule am Hassenbrock

Mathematische Weitspringer erhalten Känguru-Zertifikate

Die Spannung war deutlich spürbar, als sich in der letzten Woche die Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs in der Aula der Sekundarschule am Hassenbrock zur lang erwarteten Ehrung versammelten. 30 Schülerinnen und Schüler stellten sich dem internationalen Mathematikwettbewerb, der zum zweiten Mal an der kleinen Gesamtschule in Mesum durchgeführt wurde. Über 845 000 Kinder und Jugendliche nahmen allein in Deutschland an diesem Wettbewerb teil und lösten unter anderem die Probleme beim Schuhkauf eines Hundertfüßers, beim Tischdecken oder bei der Dienstplanerstellung der Feuerwehr. Mit ihrer Freude am Grübeln, Knobeln, geschicktem Kombinieren und Rechnen bewiesen die Sekundarschüler aus Mesum, dass Mathematik keinesfalls langweilig ist. Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen, ein kleines Spiel und natürlich eine Urkunde. Einen besonderen Preis erhielt darüber hinaus Kilian Hammer aus der Klasse 5b, der mit 12 hintereinander richtig gelösten Aufgaben den weitesten Känguru-Sprung absolviert hat.

Aber was genau ist der Känguru-Wettbewerb überhaupt? Kurz gesagt: Ein Multiple-Choice-Wettbewerb mit vielfältigen Aufgaben aus der Mathematik, der 1978 in Australien (daher auch Känguru) entstanden ist. Zwei französische Mathematiklehrer holten den Wettbewerb auf den europäischen Kontinent und damit letztendlich auch nach Deutschland. Der internationale Känguru-Tag findet traditionell am dritten Donnerstag des März statt.

Direkt nach Ende der Ehrung probierten einige Mathematik-Kängurus das Doppel-Tantrix-Spiel aus und bestätigten gleichzeitig, dass sie auch nächstes Jahr wieder beim Känguru-Wettbewerb teilnehmen werden, wenn dieser zum 22. Mal in Deutschland und zum dritten Mal in Mesum stattfinden wird.