Sekundarschule am Hassenbrock

Ein Ort zum Kommen, Bleiben & Gehen

Ehemals war das Wort Hospiz ein Begriff für Herberge und Gastfreundschaft. Auf diesem Gedanken beruht die Idee der hospizlichen Arbeit. Sie unterstützt und sensibilisiert für die Begleitung von sterbenden Menschen als ein Anliegen von Familien, Nachbarschaften, Freundes- und Bekanntenkreisen. Neben stationären Hospizeinrichtungen und der Palliativstation im Krankenhaus gibt es die ambulante Sterbebegleitung im häuslichen Bereich.

„Schwerstkranke Menschen möchten in vertrauter Umgebung leben und nicht allein sein, wenn sie sterben. Sie brauchen Zeit und Raum, um zu reden und Abschied nehmen zu können. Diesen Wünschen entspricht das Hospiz der Caritas und Diakonie“, so Frau Leroy vom Caritasverband Rheine.

Im Rahmen der Ergänzungsstunden gibt es nun zum zweiten Mal ein Sozialpraktikum an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst theoretisch auf das Praktikum vorbereitet und machen im zweiten Schulhalbjahr praktische Erfahrungen in verschiedenen sozialen Einrichtungen. Es geht nunmehr um soziales Lernen, das Entwickeln von Empathie sowie um Miterleben verschiedenster individueller Situationen.

Frau Leroy, vom ambulanten Hospiz Rheine, ermöglichte mit ihrem Vortag nicht nur einen Einblick in ihre ehrenamtliche Hospizarbeit, sondern sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich des Themas „Sterben und Tod“.

„Sollte ich während meines Praktikums, welches ich in einem Altenpflegeheim mache, mit einer solchen Situation konfrontiert werden, weiß ich nun sicher besser mit ihr umzugehen und ich falle nicht aus allen Wolken!“, so ein Schüler nach dem Vortrag.